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Wenn Güter oder Dienstleistungen bei nicht heimischen Unternehmen gekauft
werden, so betragen die positiven Effekte für die Wirtschaft im (in der
Realität unwahrscheinlichen) Extremfall null, da niemand in der Heimatregion
zusätzliches Einkommen erwirtschaften kann und somit keine Wertschöpfung
und keine Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert werden. Im anderen (ebenfalls
nicht zu beobachtenden) Extremfall vollzieht sich die gesamte Wertschöpfungskette
im Heimmarkt, sodass alle Effekte zur Gänze auch hier wirksam werden. Je
höher der Anteil der „Importe“ bei den gekauften Gütern
und Dienstleistungen ist, desto geringer sind die positiven Effekte für
die heimische Wirtschaft.
Unsere Kampagne will den Konsumenten in Kärnten
bewusst machen, wie stark sie mit ihrem Kaufverhalten über
Wertschöpfung und Arbeitsplätze entscheiden
- vielleicht sogar über ihren eigenen.
Die Wirtschaftskammer Kärnten will das Bewusstsein der Konsumenten für
die heimische Wertschöpfung verstärken: Wer bei seinen kleinen und
großen Kaufentscheidungen an Kärnten denkt, unterstützt Kärntner
Betriebe und sichert Kärntner Arbeitplätze - vielleicht sogar den
eigenen.
Entscheiden Sie sich für Kärnten, sagen
Sie „Ja zu K“
„Wir Kärntner sind so stolz auf unsere Landschaft, unser Gemüt,
unsere Kultur - da sollten wir auch unsere Kärntner Produkte und Dienstleistungen
mehr schätzen. Ein bisschen mehr Konsumpatriotismus ist da durchaus angebracht,
denn es gibt keine bessere Wirtschaftsförderung als die eigenen Kaufentscheidungen.
Und bevor man Weltmeister wird, muss man erst das Heimspiel gewinnen.“
Präsident Franz Pacher
Die
Kampagne „Kärnten
voraus“ richtet sich an zwei große Zielgruppen:
Die Kärntner Wirtschaftstreibenden und die Konsumenten.
Sie zielt darauf ab, Bewusstsein für heimische
Produkte und Dienstleistungen zu bilden, die regionale
Wirtschaft durch Veränderungen im Kaufverhalten
nachhaltig zu stärken und Arbeitsplätze zu
sichern.
Die Pre-Tests der Kampagne haben hervorragende
Werte hinsichtlich der Sympathie und Emotionalität der
Sujets ergeben. In einer österreichweit beispielgebenden
Aktion waren die Kärntner Unternehmerinnen und
Unternehmer aufgerufen, per Tip-on-card oder im Internet
das beste Plakatmotiv zu wählen. Die Unternehmer
sind auch die stärksten Multiplikatoren der Kampagne:
Sie sollen ihre Kunden mittels Freecards und Posters
im Format A3 auf die Initiative aufmerksam machen.
Neben
den Klassikern wie Plakaten, Inseraten und der Start-Pressekonferenz
am 13. Juli beinhaltet
der Marketing-Mix ein Gewinnspiel mit der Antenne Kärnten,
in dem die regionale Wirtschaft und die heimischen
Produkte vorgestellt werden. Darüber hinaus ist
die „Kampagne on Tour“ durch die Kärntner
Bezirksstädte.
Als kreativer Partner steht der Wirtschaftskammer
die Agentur "The White
House" mit Vinzenz Stimpfl-Abele und Mag. Gabriela Ullmann zur Verfügung. "The
White House" verknüpft Kärntner Wurzeln mit langjähriger
Erfahrung in der Werbeszene der Bundeshauptstadt und hat sich daher für
eine Zusammenarbeit im Projekt "Kärnten voraus" besonders angeboten.
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