Warum „Kärnten voraus“?
Die Wirtschaftskammer Kärnten hat sich vorgenommen, die regionale Kundenbindung für Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen aus Kärnten in Form einer Sommerkampagne unter Einbeziehung der Dachmarke Kärnten zu verstärken.

Wenn Güter oder Dienstleistungen bei nicht heimischen Unternehmen gekauft werden, so betragen die positiven Effekte für die Wirtschaft im (in der Realität unwahrscheinlichen) Extremfall null, da niemand in der Heimatregion zusätzliches Einkommen erwirtschaften kann und somit keine Wertschöpfung und keine Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert werden. Im anderen (ebenfalls nicht zu beobachtenden) Extremfall vollzieht sich die gesamte Wertschöpfungskette im Heimmarkt, sodass alle Effekte zur Gänze auch hier wirksam werden. Je höher der Anteil der „Importe“ bei den gekauften Gütern und Dienstleistungen ist, desto geringer sind die positiven Effekte für die heimische Wirtschaft.

Unsere Kampagne will den Konsumenten in Kärnten bewusst machen, wie stark sie mit ihrem Kaufverhalten über Wertschöpfung und Arbeitsplätze entscheiden - vielleicht sogar über ihren eigenen.


Ihre Pläne sind voller Arbeitsplätze!
Kärnten kann stolz sein auf seine hochwertigen Produkte, seine gefragten Dienstleistungen und tüchtigen Arbeitnehmer. Aber wie der Rest Europas gerät der Wirtschaftsstandort Kärnten im globalen Wettbewerb zunehmend unter Druck.

Die Wirtschaftskammer Kärnten will das Bewusstsein der Konsumenten für die heimische Wertschöpfung verstärken: Wer bei seinen kleinen und großen Kaufentscheidungen an Kärnten denkt, unterstützt Kärntner Betriebe und sichert Kärntner Arbeitplätze - vielleicht sogar den eigenen.


Entscheiden Sie sich für Kärnten, sagen Sie „Ja zu K“
„Wir Kärntner sind so stolz auf unsere Landschaft, unser Gemüt, unsere Kultur - da sollten wir auch unsere Kärntner Produkte und Dienstleistungen mehr schätzen. Ein bisschen mehr Konsumpatriotismus ist da durchaus angebracht, denn es gibt keine bessere Wirtschaftsförderung als die eigenen Kaufentscheidungen. Und bevor man Weltmeister wird, muss man erst das Heimspiel gewinnen.“

Präsident Franz Pacher


Kärnten voraus
Die Kampagne „Kärnten voraus“ richtet sich an zwei große Zielgruppen: Die Kärntner Wirtschaftstreibenden und die Konsumenten. Sie zielt darauf ab, Bewusstsein für heimische Produkte und Dienstleistungen zu bilden, die regionale Wirtschaft durch Veränderungen im Kaufverhalten nachhaltig zu stärken und Arbeitsplätze zu sichern.

Die Pre-Tests der Kampagne haben hervorragende Werte hinsichtlich der Sympathie und Emotionalität der Sujets ergeben. In einer österreichweit beispielgebenden Aktion waren die Kärntner Unternehmerinnen und Unternehmer aufgerufen, per Tip-on-card oder im Internet das beste Plakatmotiv zu wählen. Die Unternehmer sind auch die stärksten Multiplikatoren der Kampagne: Sie sollen ihre Kunden mittels Freecards und Posters im Format A3 auf die Initiative aufmerksam machen.

Neben den Klassikern wie Plakaten, Inseraten und der Start-Pressekonferenz am 13. Juli beinhaltet der Marketing-Mix ein Gewinnspiel mit der Antenne Kärnten, in dem die regionale Wirtschaft und die heimischen Produkte vorgestellt werden. Darüber hinaus ist die „Kampagne on Tour“ durch die Kärntner Bezirksstädte.

Als kreativer Partner steht der Wirtschaftskammer die Agentur "The White House" mit Vinzenz Stimpfl-Abele und Mag. Gabriela Ullmann zur Verfügung. "The White House" verknüpft Kärntner Wurzeln mit langjähriger Erfahrung in der Werbeszene der Bundeshauptstadt und hat sich daher für eine Zusammenarbeit im Projekt "Kärnten voraus" besonders angeboten.